“Mara” (2022) von Sasha Kulak
DOI:
https://doi.org/10.17892/app.2026.00022.429Schlagworte:
Sasha Kulak (Saša Kulak), Swjatlana Zichanouskaja (Svjatlana Cichanoǔskaja), Aljaksandr Lukaschenka (Aljaksandr Lukašenka), Belarus, Polizeistaat, Protest, Dokumentarfilm, Trauma.Abstract
In Sasha Kulaks hybridem Dokumentarfilm Mara (2022) entfalten sich die belarusischen Proteste von 2020 durch die folkloristische Figur der Roten Königin. Der Film inszeniert die Revolution als feminine Kraft gegen einen maskulinisierten Polizeistaat. Rita Safariants zeichnet nach, wie die Verbindung von Mythos und Zeugenschaft im Film in den letzten Minuten bricht, wenn poetische Abstraktion dem Rohmaterial der gewaltsamen Festnahme eines Demonstranten weicht.
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