Das Verlieren von Identitäten

Horror-Narrative in zwei spätsowjetischen ukrainischen Filmen

Autor/innen

  • Serhii Ksaverov Independent scholar

DOI:

https://doi.org/10.17892/app.2023.00017.342

Schlagworte:

Mykola Rašeev, Ihor Ševčenko, Ukraine, Sowjetunion, sowjetisches Kino, ukrainisches Kino, Perestroika, Horrorfilm, nationales Kino, Filmgenre, Identität, Werwolf, Černucha.

Abstract

Dieser Beitrag bietet eine Einführung in zwei ukrainische sowjetische Filme aus dem Jahr 1990, denen Filmkritiker und -Wissenschaftler kaum Aufmerksamkeit gewidmet haben. Sowohl Oberih / Obereg / Das Amulett (1990, Sowjetunion) von Mykola Rašeev als auch Čas perevertnja / Čas oborotnja / Die Stunde des Werwolfs (1990, Sowjetunion) von Ihor Ševčenko wurden in der ukrainischen Sowjetrepublik gedreht und sind seitdem in Vergessenheit geraten. Im ersten Teil des Artikels werden beide Filme in den Kontext der Filmwissenschaft der späten UdSSR eingeordnet, um die Gründe für das mangelnde Interesse am ukrainischen sowjetischen Kino damals zu ergründen.  Im zweiten Teil werden beide Filme als kulturspezifische Geschichten vom Verlieren der Identität in einer Übergangszeit vorgestellt.

Still from Amulet (1990) Image courtesy of The Oleksandr Dovzhenko National Centre

Veröffentlicht

2023-12-03

Zitationsvorschlag

Ksaverov, Serhii. 2023. „Das Verlieren Von Identitäten: Horror-Narrative in Zwei spätsowjetischen Ukrainischen Filmen“. Apparatus. Film, Medien Und Digitale Kulturen in Mittel- Und Osteuropa, Nr. 17 (Dezember). https://doi.org/10.17892/app.2023.00017.342.

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